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Stefan Reiss forscht seit über zehn Jahren in den Bereichen Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation, Projektion und Licht als künstlerisches Medium. Die Grundlage aller seiner Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Transformation. Stefan Reiss stellt in seinen Werken das menschliche Begreifen, also die haptische Wahrnehmung des Kunstwerks und die Begreifbarkeit von Raum und Räumlichkeit in den Mittelpunkt: Mit dem ganzen Körper und allen Sinnen. Der virtuelle Raum und digitale Werkzeuge bilden dabei wesentliche Bestandteile.

Stefan Reiss, OT976 ALF-Copyright Janusvanden Eijnden, galerie probst berlin

Doch im Gegensatz zur industriellen, digitalen Transformation vollzieht Stefan Reiss eine multidimensionale Transformation der digitalen Zeichen in den real erfahrbaren Raum und wieder zurück. Mit der Verräumlichung digitaler Elemente beziehungsweise der Digitalisierung analoger Herangehensweisen entstehen interdisziplinäre Kunstwerke, in denen sich beide Welten nicht nur verknüpfen, anstoßen und überlagern, sondern auch widersprechen und abstoßen. Die Transformation von realem und virtuellem Raum sind keine linearen Übersetzungen in eine Richtung, sondern sich wechselseitig anregende Prozesse, die eine Neuordnung beider Räume zur Folge haben.

Stefan Reiss, OT683, galerie probst Berlin
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Stefan Reiss, OT682, galerie probst Berlin
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