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Gastkünstlerin

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Die Kunstwerke von Ganna Ki setzen sich mit Themen von Heilung und dem (Unter-)Bewusstsein auseinander. Durch Malerei, Skulptur und Performance sucht die Künstlerin nach nicht-figurativen Ausdrucksmöglichkeiten tieferer Wahrheiten, einer kollektiven Epistemologie, die alle Menschen miteinander verbindet.

In ihrer aktuellen Serie „Serpent of Eternity“, die während einer Künstlerresidenz im Schwarzwald entstand, untersucht Ganna Ki das Konzept der Schöpfung. Die grüne Landschaft, die Berge und die dichten Wälder inspirierten sie zu kleinen Skulpturen und großen Leinwänden. Der Titel bezieht sich auf den aztekischen Schlangengott Quetzalcoatl (bei den Maya als Kukulkan bekannt), der in der traditionellen Geschichte die Welt erschaffen hat. In dieser Serie erzählt die Künstlerin die Geschichte eines Mädchens, das in einem luziden Traum in eine uralte Ozeanwelt reist. Hier trifft sie die gefiederte Schlange und hört Geschichten von Quetzalcoatl über eine Welt, die noch nicht existiert. Ihre Gemälde und Skulpturen in dieser Serie sind dieser uralten Ozeanwelt gewidmet. Ähnlich thematisiert sie in ihrer Serie „Ocean of Unknown“ von 2022 Landschaften und Traumwelten. Diese Werke entstanden intuitiv, als sie während einer ritualisierten Tanzperformance fließende schwarz-weiße Bilder malte.

"Meine Erfahrung mit deinen Werken ist, dass sie die Zeit anhalten. Dass du dich in ihren verlierst und in eine andere Welt gezogen wirst, in eine Welt, die sich dir widerspiegelt." (Privatsammler)

2023 entwickelte sie während Künstlerresidenzen in Tschechien und Polen zwei Performances, die auf der ukrainischen Folklorefigur Beregynya basieren, einem Schutzgeist, der mit Fluss- und Waldgeistern verbunden wird. In diesen Tanzperformances errichtete Ganna Ki Beregynya-Skulpturen aus lokalen, natürlichen Materialien und setzte sie in Brand, während sie Mantras rezitierte, wodurch sie sich in Gebete für die Heilung und den Schutz der Natur verwandelten.

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